Evangelische Kirche: Kunstprojekt: Natürlich. Verbunden. - Eine Installation aus Natur & Gemeinschaft
Gemeindezentrum Friedenskirche, Otto-Hahn-Straße 1
Gemeinschaftliches Kunstprojekt lädt Bürgerinnen und Bürger zum Mitgestalten ein
Im Mai entsteht in der Friedenskirche Baesweiler, Otto-Hahn-Straße 1, ein besonderes Kunstprojekt: Aus tausenden getrockneten Blüten und Blättern wird eine schwebende Installation geschaffen, die sich vom Eingangsbereich bis über den Altarraum entfalten wird. Die Künstlerin Sandra Ganser lädt Menschen aus der Region ein, selbst Teil dieses Werkes zu werden.
Ein Raum aus Natur und Gemeinschaft
Die Friedenskirche in Baesweiler ist ein hoher, lichtdurchfluteter Raum – schlicht und offen. Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen: für stille Momente, spirituelle Impulse, Gespräche, gemeinsames Singen oder Begegnungen im Alltag. Dieser Raum erhält nun ein neues Kleid. Eine florale Installation aus tausenden getrockneten Blüten und Blättern wird sich leicht und schwebend durch den Raum entfalten – vom Eingang bis über den Altar. Das Besondere daran: Das Kunstwerk entsteht nicht allein. Viele Hände werden daran mitwirken – Blume für Blume, Blatt für Blatt. Verbunden nur mit feinem Draht entsteht Schritt für Schritt ein Geflecht aus Naturmaterialien, das den Raum verwandelt. „Wenn Menschen etwas gemeinsam gestalten, entsteht mehr als ein Kunstwerk“, sagt Sandra Ganser. „Es entsteht ein Raum, in dem Verbundenheit spürbar wird.“
Menschen jeden Alters können mitmachen
Das Projekt ist bewusst offen angelegt: Menschen jeden Alters können sich beteiligen – vom Kind bis zur Großmutter. Herkunft, Religion oder künstlerische Erfahrung spielen keine Rolle. Während einer offenen Kreativzeit können Interessierte gemeinsam mit der Künstlerin die floralen Elemente verbinden. „Mich begeistert, dass dieses Projekt so viele Menschen einlädt, sich einzubringen“, sagt Pfarrer Jochen Gürtler.
Materialspenden willkommen
Für das Kunstwerk werden ausschließlich getrocknete Naturmaterialien verwendet – Blüten, Gräser und ungefärbte Federn. Da die Installation einen großen Raum füllen wird, sind viele dieser Naturmaterialien nötig. Die Künstlerin freut sich daher über Materialspenden aus der Bevölkerung, die im
Gemeindebüro der Friedenskirche abgegeben werden können.
Wer mitgestalten möchte, wird gebeten, sich bei der Künstlerin anzumelden.
Über die Künstlerin
Sandra Ganser gestaltet künstlerische Erfahrungsräume an besonderen Orten. In ihren Arbeiten verbindet sie Naturmaterialien, Raumgestaltung und gemeinschaftliche Prozesse. Ihre Projekte machen Themen wie Wandel, Identität und Verbundenheit sinnlich erlebbar.
Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Friedenskirche Baesweiler und dem Rheinischen Verein und wird unterstützt durch die StädteRegion Aachen.